
„Trans* und Inter* Studien. Machtkritische Perspektiven auf Repräsentation, Medizin und Wissen“
Buchvorstellung, Lesung und Diskussion
Herausgebende: Marek Sancho Höhne, Esto Mader, Caspar Rehlinger, Kilian Schmidt, Jul Tirler
Es wird Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache geben.
Der 2025 erschienene Sammelband „Trans* und Inter* Studien. Machtkritische Perspektiven auf Repräsentation, Medizin und Wissen“ ist aus dem InterTransWissenschafts-Netzwerk (ITW) hervorgegangen.
Die Beiträge dieses Bandes widmen sich Positionen, Perspektiven, Praktiken und Körpern jenseits der cis-endo-Zweigeschlechtlichkeit. Sie wollen hierbei insbesondere der Verflechtung von Geschlecht mit weiteren Machtdimensionen Rechnung tragen.
Anknüpfend an die bisherigen Bände des ITW zur aktuellen Forschung zu Trans* und Inter* Studien im deutschsprachigen Raum fokussiert dieser Band Beiträge, die einen normativitätskritischen Blick einnehmen, sowie Beiträge, die die Intersektionen von Macht- und Dominanzverhältnissen im Feld der Trans* und Inter* Studien systematisch berücksichtigen.
Bei der Veranstaltung gibt es Einblicke in den Entstehungs- und Herausgabeprozess und die folgenden vier der insgesamt zehn Beiträge des Bandes werden kurz vorgestellt:
Die „fragwürdige Dunkelheit“ der Transsexualität. Eine historisch materialistische Analyse der Boss-Mitscherlich-Kontroverse von Eric Llaveria Caselles
Challenging the Dominant Gaze: Queer I/eye and the (bio-)politics of trans* (mis-)representation in the media von Núbia Sanches Martins
Die widerständige Lesbe im Kampf gegen imaginierte Männlichkeit. Die (Un-)Möglichkeit von lesbischen trans* Subjekten im Diskurs der DDR Lesbenzeitschrift „frau anders“ von Caspar Rehlinger
Betonung von „being different“, Sich-Entziehen und Netzwerken. Gefühlte Handlungsfähigkeit in Praktiken prekärer trans* und nicht binärer Subjekte von Esto Mader
Im Anschluss gibt es Zeit für Austausch und Diskussion zum Sammelband mit den Autor*innen, Herausgeber*innen und dem Publikum.
